Der Vermittlungsablauf

Katzentatzen

Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. (aus: Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry)

 

Die ersten Überlegungen!

Fragen, die Sie sich zunächst stellen sollten:

-Ist Fachwissen vorhanden? Gibt es Erstkatze(n)? Is bereits eine Katze aus dem Tierschutz vorhanden?

-Ist die ganze Familie damit einverstanden?
Die Erwachsenen tragen die Verantwortung! Wenn Kinder sich eine Katze wünschen, müssen sich die Eltern im Klaren darüber sein, dass die Begeisterung wahrscheinlich nicht lange anhält und die „Arbeit“ dann an Ihnen hängen bleiben wird. (Fütterung, Reinigung des Katzenklos, Fellpflege, Beschäftigung) Tiere sind kein Spielzeug!!!

-Die Übernahme eines Tiers bedeutet Verantwortung und veränderte Lebensumstände über Jahre hinweg- eine Katze kann bis 20 Jahre alt werden!

-Ist Zeit und Interesse vorhanden, sich mehrmals täglich mit dem Tier zu beschäftigen?

-Gibt es Allergien bei Familienmitgliedern?

-Es entstehen Kosten! Schutzgebühr, artgerechte Unterbringung, tägliche Versorgung und tierärztliche Versorgung (Kastration, wenn noch nicht geschehen), Krankheiten im Alter, usw. sind nicht zu unterschätzen.

-Kann ich das Tier artgerecht unterbringen? Wohnung/Haus/Balkon/Garten/Auslauf?

-Haben Sie in der Wohnung giftige Pflanzen?

-Erlaubt der Vermieter oder die Hausverwaltung Katzenhaltung?

Bei Freigang: Katzenklappe? Bei Wohnungshaltung: gesicherter Balkon?  Erlaubt der Vermieter oder die Hausverwaltung das Anbringen eines Katzennetzes?              Fenster gesichert? (Kippfenster-Syndrom!)

-Gibt es die Bereitschaft auch zwei Tiere zu halten? Es ist ein Irrglaube davon auszugehen, dass Katzen Einzelgänger seien. Sie sind lediglich Einzeljäger!

-Gibt es eine Urlaubsvertretung? Wer sorgt im Urlaub/Krankheitsfall  für die Tiere?

-Gibt es noch andere Tiere im Haushalt?

- Weiß ich über die Mensch-Tier-Beziehung Bescheid?

-Ist das Aussehen wichtiger als der Charakter?

-Passen die Lebensumstände zur Katze?

Es wird ernst!

Natürlich steht zuerst die Kontaktaufnahme an: telefonischer Erstkontakt, Beratung, welche Katze passt?

 

Die Vorbereitung:

Bevor wir eine Zusage treffen, findet eine Platzkontrolle statt. So lernt man sich zunächst gegenseitig kennen und kann Fragen direkt vor Ort klären. Wir schauen uns Haus/Wohnung, Balkon (gesichert)/Garten und die nähere Umgebung an.

Hierbei erfolgt auch eine Beratung über eine möglichst katzengerechte Wohnung, die Vergesellschaftung mit eventuell bereits vorhandenen Tieren, gesundheitliche Aspekte oder auch Futterempfehlungen (Futterumstellung kann Durchfall verursachen, lange Gesundheit, Preis-Leistungs-Verhältnis), sowie eine Beratung zum Thema Freigang (der 1. Freigang, ein gut sitzendes Geschirr und worauf sonst noch geachtet werden soll).

Nach positiver Platzkontrolle erfolgt ein Besuch Ihrerseits. Die Katzen können auf der Pflegestelle besucht und kennengelernt werden. Bei Kitten wäre das im Normalfall nach der ersten Impfung bzw. Grundimmunisierung. (Früher wäre es für Mutter und Babys zu viel Stress und ein zu großes Risiko.)

 

Der Umzug:

Kitten dürfen erst ab der 12. Woche zu zweit oder zu einer vorhandenen Katze umziehen. Sie wurden bis zu diesem Zeitpunkt bereits (mehrfach) gegen Parasiten behandelt, haben die erste Impfung der Grundimmunisierung (Katzenseuche und Katzenschnupfen) erhalten und sind gechippt. Die Tiere müssen bis zum sechsten Lebensmonat bzw. vor dem ersten Freigang kastriert werden.

Erwachsene Katzen sind ebenfalls entfloht, entwurmt, geimpft,  gechippt, kastriert und gesundheitlich gecheckt. Sollten Krankheiten bekannt sein, werden diese im Abgabevertrag festgehalten.

Unsere Katzen sind nicht auf FIV und FeLV getestet.       

Werden Tiere mit einer vorhandenen Katze vergesellschaftet, sollten Sie mit Ihrem Haustierarzt zunächst den gesundheitlichen Aspekt klären. (Z.B. ist Ihre Katze aktuell geimpft und parasitenfrei?) Holen Sie sich bei Ihrem Tierarzt Tipps für den Umzug. Gern beraten auch wie Sie hierzu.

Am Umzugstag überbringen wir Ihnen Ihren neuen Mitbewohner. Sie unterschreiben einen Schutzvertrag und bezahlen die Schutzgebühr.

Tipps zur Vergesellschaftung und eventuell auftretender Probleme wie Durchfall oder Schnupfen geben wir Ihnen natürlich jederzeit gern - auch im Nachhinein.

 

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Wir besuchen die Katzen nach einigen Wochen im Rahmen einer Nachkontrolle um zu schauen, wie das Zusammenleben funktioniert. Probleme, Fragen, Anregungen usw. können in diesem Rahmen ebenfalls geklärt werden.

Vereinssitz:

Katzentatzen...wir hinterlassen Spuren
St. Georg Str. 9

82272 Moorenweis

Mobil: 0175-977 59 83

Bitte beachten Sie:
Das ist unser Vereinssitz. Zum Kennenlernen von Katzen oder zur Abgabe von Sachspenden bitte unbedingt einen Termin vereinbaren.
DANKE!

Spendenkonto:

Katzentatzen

Sparkasse Fürstenfeldbruck

IBAN: DE80700530700031549108
BIC: BYLADEM1FFB

Raiffeisenbank Westkreis FFB eG

IBAN: DE6170169460000028216
BIC: GENODEF1MOO

 

Vielen Dank, im Namen aller Tiere denen Sie damit helfen.

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© Katzentatzen - aktualisiert am 07.08.2017

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